Vorteile von Wärmepumpentrocknern zu Kondenstrocknern

Was ist ein Wärmepumpentrockner?


Bei einem Wärmepumpentrockner handelt sich ganz einfach ausgedrückt, um einen Kondensationstrockner, der mit einer zusätzlichen Wärmepumpe ausgerüstet ist, welche für einen umweltschonenden und energiesparenden Trocknungsprozess sorgt. Eventuell wird hierdurch erklärt, warum einige Hersteller den Begriff "Wärmepumpentrockner" meiden und ihre Geräte lieber als "Kondenstrockner mit Wärmepumpe" benennen.



Der Trocknungsprozess im Wäschetrockner?


Wer das Prinzip des Wärmetrockners verstehen will, für den ist es hilfreich, die Funktionsweise des Kondenstrockners zu kennen. Durch einen Trockner wird die Wäsche getrocknet, in dem sie die Hilfe von zirkulierender warmer sowie trockener Luft in Anspruch nimmt. Dieser Vorgang simuliert den Trockenvorgang im Freiem, bei dem der Wind sowie die starke Sonneneinstrahlung für eine rasche Trocknung der Wäsche sorgt.
Beide Varianten vereinen die einzige Möglichkeit, die Feuchtigkeit aus der Wäsche zu ziehen: warme und trockene Luft!
Beim Wäschetrockner wird dieses mit einem Ventilator und einer Heizung erzeugt, welche jeweils mit elektrischer Energie betrieben werden.

Während die erwärmte Prozessluft durch die Trommel in Richtung der Tür strömt, nimmt sie hierbei das verdampfende Wasser aus der Wäsche auf. Dieser Prozess geht mindestens so lange, bis die Sättigungsgrenze der Luft vollkommen erreicht ist. In der feuchten Luft können sich nun Textilfasern befinden, sodass der Prozessluftstrom durch das sogenannte Flusensieb geleitet wird. Bei einem Abluftwäschetrockner hingegen wird die gefilterte Luft, die zuvor aufwendig erwärmt wurde, im Anschluss direkt und ungenutzt durch einen Schlauch ins Freie geführt.

Durch den hohen Energieaufwand, welcher für das Erwärmen der Luft benötigt wird, zeigt sich deutlich, dass diese Geräte zwar in der Anschaffung äußerst günstig, jedoch in der Nutzung unwirtschaftlich und ineffizient sind.

Der Kondensationstrockner


Bei einem Kondensationstrockner hingegen verbleit die warme Luft im Kreislauf des Wäschetrockners und wird im Normalfall durch einen Luft-Luft-Wärmetauscher abgekühlt. Dieser Prozess geschieht, indem durch ein Blech kühlere Außenluft an der Prozessluft getrennt vorbeigeleitet wird. Durch den Temperaturunterschied wird das Wasser, welches in der feuchten Prozessluft enthalten ist, am Kondensationsblech kondensiert und sammelt sich im Anschluss in dem dafür vorgesehenen Behälter. Die abgekühlte Luft wird nun wieder mithilfe der Heizung erwärmt und erneut in die Trommel geleitet.

Ein Kondensationstrockner kann völlig beliebig in der Wohnung aufgestellt werden. Dies ist möglich, da im Gegensatz zu einem normalen Abluftwäschetrockner, ein Kondenstrockner keine Abluft abgibt. Die Umgebung erhält lediglich die Wärme, die beim Trocknungsvorgang abgegeben wird. Dieses kann jedoch im Sommer, je nach Aufstellort, äußerst lästig sein. Im Winter hingegen können auf diese Weise Heizkosten gespart werden.

Der Behälter eines Kondensationstrockners muss im Anschluss an den Trocknungsdurchgang manuell vom Kondenswasser befreit werden. Über eine Ablaufgarnitur erlauben es die meisten Kondenstrockner zusätzlich, dass auch das Kondensat entsorgt wird.
Auf diese Weise entfällt das nervige Entleeren des Behälters.

Die Vorteile eines Wärmepumpentrockners




Der größte Vorteil des Wärmepumpentrockners liegt im Verbrauch. Dieser ist deutlich geringer, als es bei einem Kondenstrockner der Fall ist. Auf diese Weise kann im Laufe der Zeit jede Menge Geld gespart werden. Dieser Umstand kann dann auf lange Sicht gesehen auch die höheren Anschaffungskosten ausgleichen. Ein Kondenstrockner ist im Gegenzug deutlich günstiger, hat jedoch auch den höheren Energiebedarf auf seiner Seite, sodass beide Geräte sich in puncto Kosten gegenseitig ausgleichen - Mehr dazu auch auf Trocknerland.

Neben dem finanziellen Aspekt bietet ein Wärmepumpentrockner weitere Vorteile:


So kann er an beliebigen Orten aufgestellt werden, da er lediglich eine Steckdose, aber keinen Abluftschlauch benötigt. Das Trocknungsergebnis ist absolut perfekt und das bei einem sehr sparsamen Betrieb. Ein Wärmepumpentrockner gibt keinerlei Wärme oder andere Schadstoffe an seine Umgebung ab.
Im Idealfall benötigt ein Wärmepumpentrockner bis zu 70 % weniger Energie, als es bei einem Kondensationstrockner der Fall ist. Diese Art der Wäschetrockner arbeiten über Sensoren, die dazu führen, dass über ein gesteuertes Programm absolute Bestleistungen erzielt werden.
Je moderner ein Wärmepumpentrockner ist, umso besser sind die automatischen Programme, wie die Selbstreinigung, die es dem Nutzer erlaubt, auf die lästigen Arbeiten rund um den Trockner zu verzichten.

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Lasst euch einfach etwas inspirieren.

Bis bald!


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